Vernehmlassung zur Agrarpolitik ab 2022 (AP22+)

GastroSuisse begrüsst eine Anpassung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen, um die Landwirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Der Bund hat zum Ziel, die Differenz der Agrarrohstoffpreise gegenüber dem Ausland von 162% (2017) auf unter 140% (2025) zu senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit der inländischen Produzenten zu stärken. GastroSuisse bezweifelt, dass dieses Ziel mit dem vorgesehenen Vorschlag erreicht werden kann. Es bräuchte entschiedenere Massnahmen, um die Produktionskosten zu senken, Nischenprodukte zu fördern und die Schweizer Produktqualität besser in Wert zu setzen. Schliesslich stieg die Preisdifferenz zum Ausland seit 2013 wegen fallender Weltpreise und der Frankenstärke wieder deutlich an.